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EINZELBERATUNG

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Mythen über gute und erfüllte Sexualität gibt es viele. Die meisten schüren Ängste und Zweifel nicht zu genügen. Gesellschaftliche Normen und Werte setzen Grenzen, die uns manchmal daran hindern, unseren Wünschen und Sehnsüchten nachzuspüren.

In einer scheinbar sexuell tabulosen Gesellschaft schweigen manche Menschen, wenn es um sie selber geht und geben sich mit dem zufrieden, was ihnen erlaubt wird. Der Weg zu glücklichem Sex führt aber über uns selbst. Nur wir selbst wissen, was uns erregt, wie wir Intimität erleben wollen, was uns reizt und befriedigt.

Impotenz, Lustlosigkeit oder Orgasmusstörungen können die Lebensfreude trüben und Leidensdruck verursachen. Die Erkenntnisse der Sexualwissenschaft zeigen, dass solche Probleme kontext- und personenabhängig sind. Oft sind es also keine endgültigen Zustände. Veränderung ist möglich.

Manchmal ist es hilfreich zu wissen, dass es nicht nur eine richtige sexuelle Reaktion gibt. Vielleicht brauchen Sie eine andere Form der Begegnung oder neue Varianten in Ihrem Sexleben. Mit uns können Sie darüber sprechen.

Sexuelle Störungen
Sexuelle Störungen beruhen in den meisten Fällen auf Erwartungsängsten. Selten haben sie organische Ursachen. Negative Erfahrungen wie unbefriedigende Sexualität, Schmerzen oder Versagen verursachen Ängste und Abwehr. Diese verstärken den Teufelskreis und werden zu einer self-fulfilling prophecy, die zu Lustlosigkeit, Erektions-und Orgasmusschwierigkeiten, ejaculatio praecox, bis hin zur völligen Abwehr von sexuellen Aktivitäten führen.

Körperliches Erleben und anatomische Fragen
Die Praxis zeigt, dass viele Menschen weniger über ihren Körper und ihre Gentialien wissen, als angenommen. Diese Defizite führen oft zu Verunsicherungen und falschen Erwartungen. Weibliche und männliche Sexualität basiert auf unterschiedlichen Voraussetzungen. Für angstfreien und genussvollen Sex ist es notwendig, seinen eigenen Körper und den des Partner/der Partnerin zu kennen. Oft geht es darum, zu wissen, wie die physiologischen Abläufe sind, wie unsere Geschlechtsorgane aufgebaut sind, welche Funktion die einzelnen Körperteile für das sexuelle Erleben haben und wie sie stimuliert werden können.

Soziale Normen und gesellschaftliche Mythen
Was „normal“ und „richtig“ ist, lernen wir aus gesellschaftlichen Verboten, aus Zuschreibungen und Erwartungen an Geschlechterrollen, aus Sanktionen bei Überschreitung der Grenzen. Manchmal sind es auch Erfahrungen aus früheren sexuellen Beziehungen, die uns bestimmte Fantasien und Praktiken verbieten. Unsere sexuelle Lerngeschichte ist in unserem Körper gespeichert. Wenn sie unsere Sexualität behindert, macht es Sinn, sie bewusst zu machen, zu hinterfragen und neu zu „programmieren“.

Praktiken und Präferenzen
In unserer Gesellschaft haben sich Sexualpraktiken in den letzten Jahren pluralisiert. Noch nie waren Freiräume so groß und vielschichtig. Vormals als pervers und krankhaft abgestempelt, sind sexuelle Präferenzen wie u.a. Sadomasochismus, Transvestitismus oder Fetischismus zu anerkannten Spielarten geworden. Im Widerspruch dazu haben viele Menschen noch immer tiefliegende Ängste, ihre Bedürfnisse zu leben. Verdrängte Wünsche und Sehnsüchte führen zu konflikthaftem und negativem Erleben von Sexualität und verursachen Leidensdruck.

Sexuelle Orientierung und Identität
Eine verdrängte Auseinandersetzung mit gleichgeschlechtlichen Bedürfnissen lässt Menschen sexuelle Aktivitäten, Erregung und Orgasmus als bedrohlich erleben. Körpergeschlecht und Geschlechtsgefühl müssen nicht immer übereinstimmen. Dann zensurieren wir uns selbst und verbieten uns in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Jeder Mensch trägt Weibliches und Männliches in sich. Wie auf allen Gebieten des Sexuellen sind Varianten befreiend und erweitern das sexuelle Erleben.

Was kostet eine Beratung?

Wir beraten in allen Bereichen, die sexuelles Begehren formen und beeinflussen

  • Sexuelle Störungen
  • Körperliches Erleben, anatomische Fragen
  • Soziale Normen, gesellschaftliche Mythen
  • Sexuelle Lebensabschnitte
  • Partnerschaft
  • Sexuelle Orientierung
  • Sexuelle Identität 

Wir arbeiten in der Beratung

  • mit den Methoden der systemischen Sexualberatung
  • nach Modellen aus der Verhaltenstherapie
  • mit körperorientierten Übungen, die Sie als Hausübung von uns bekommen

Sexuelles Erleben ist veränderbar.

Um unsere Sexualität neu erfahren zu können, bedarf es vieler kleiner Schritte. Es gibt keine allgemeingültige Patentlösung. Veränderung beginnt damit, dass wir uns auf den Weg machen und uns einlassen.
Unsere Beratung begleitet Sie dabei.