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Penetration

Im Kontext von Sexualität bezeichnet Penetration das Eindringen in eine Körperöffnung. Der Penis kann in die Vagina eindringen, in den männlichen oder weiblichen Anus oder in den...

Im Kontext von Sexualität bezeichnet Penetration das Eindringen in eine Körperöffnung. Der Penis kann in die Vagina eindringen, in den männlichen oder weiblichen Anus oder in den Mund. Es können aber auch Finger, ganze Hände oder Sex-Toys eindringen. Interessant finden wir, dass es eine Asymmetrie in der Empfindung der analen Penetration von Mann und Frau gibt, wenngleich es dafür keinen körperlichen Grund gibt. Durchforstet man einschlägige Sex-Portale sieht man, dass maximal 10% der männlichen heterosexuellen Profile bei der Frage nach der sexuellen Vorliebe Analverkehr, „aktiv UND passiv“ angeben. Die meisten Männer wollen penetrieren, aber nicht penetriert werden. Ruby May, bei der wir einige Workshops besuchten, hat vor einiger Zeit ihre Gedanken dazu auf Facebook gepostet, die wir hier im Original zitieren wollen. Mit Penetration bei Männern meint sie sowohl Penetration mit einem Toy oder mit Fingern, als auch mit einem Schwanz. Analverkehr bei Männern muss also nicht homosexueller Analverkehr bedeuten.

.... I find it so amazing how obvious the difference is between men who have been penetrated themselves and men who haven't. There is something about a man who has embodied the surrendering and opening and trust that's required in anal penetration, who has been able to discern conditioning from truth around being a 'real' man and is so comfortable in his skin, and in his manhood that he is able to go deeply into this way of engaging. It goes way beyond sex and asses.... it requires a profound and far-reaching rebellion against our conditioning around gender, and the ripples of this are huge.... And the effects are so beautiful... I find men who have gone there have much less tension in their bodies, feel much less 'rigid', are better lovers as they have more empathy and are just more 'well-rounded' overall as they are not polarized on one side of the spectrum.“

Prostata

Die Prostata wird auch der männliche G-Punkt genannt. Es ist eine kastaniengroße Drüse, die unterhalb der Harnblase liegt. Sie produziert den großen Teil des Ejakulats und ist für...

Die Prostata wird auch der männliche G-Punkt genannt. Es ist eine kastaniengroße Drüse, die unterhalb der Harnblase liegt. Sie produziert den großen Teil des Ejakulats und ist für die milchige Konsistenz und den Geruch verantwortlich. Die Prostata ist am besten über den Anus, aber auch über den Damm berührbar. Viele Männer haben den lustbringenden Faktor dieser hochsensiblen Drüse noch nicht erkannt. Massage und Stimulation des gesamten Areals rund um die Prostata können orgasmusähnliche Körpergefühle hervorrufen.  Verantwortlich dafür ist eine Vielzahl an Nervenzellen, die über den Beckenboden mit dem Penis verbunden sind. Hier steckt ein großes, sexuelles Potential. Für viele Männer ist die Prostata-Region allerdings Tabuzone. Das hängt oft mit homophoben Ängsten zusammen. Tatsächlich gibt es aber keinen Zusammenhang zwischen Homosexualität und der Lust, die durch Stimulation der Prostata ausgelöst werden kann. Für Männer kann es angenehm sein, sich einer Prostata-Massage hinzugeben und der empfangende Teil zu sein. Egal ob in einer homo- oder heterosexuellen Begegnung.