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Wechseljahre

Als Wechseljahre bezeichnet man den Zeitraum in der Lebensmitte von Frauen, der durch die Veränderungen des Zusammenspiels der Sexualhormone gekennzeichnet ist. Von Prämenopause über Perimenopause...

Als Wechseljahre bezeichnet man den Zeitraum in der Lebensmitte von Frauen, der durch die Veränderungen des Zusammenspiels der Sexualhormone gekennzeichnet ist. Von Prämenopause über Perimenopause bis hin zur Postmenopause durchläuft jede Frau ab etwa 40 Jahren eine Vielzahl von Veränderungen in einem Zeitraum von einem bis zu rund 20 Jahren.

Die Hormonproduktion verringert sich: Östrogen-, Progesteron- und Testosteronspiegel sinken und auch das Verhältnis der Hormone zueinander variiert. Die Prozesse und deren Wahrnehmung sind höchst individuell. Auch der Umgang verschiedener Kulturen mit der Tatsache, dass die Frau ihre reproduktive Phase beendet, ist erstaunlich unterschiedlich. In unseren Breiten beginnt sehr langsam ein Umbruch der gesellschaftlichen Haltung zum Klimakterium und dessen Auswirkungen. Auch die Betroffenen selbst entwickeln im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten modernere, gesundheitsförderlichere Zugänge.

Achtsamkeit, Informationssuche, Selbstreflexion, der Wille Veränderungen zu akzeptieren und zu moderieren sind nur einige Bausteine zum nötigen Rüstzeug für diesen Lebensabschnitt. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Frauen immer noch sehr oft unbegleitet bis ahnungslos durch die Wechseljahre gehen, was nicht selten eine Vielzahl von vermeidbaren Erkrankungen und deren Medikation nach sich zieht.

Im Optimalfall bringen die Wechseljahre einen Anstieg der Schaffenskraft, ungeahnte Optionen und mehr Freiheitsgrade im Vergleich zu den vorangegangenen Jahrzehnten. Frauen stehen mitten im Leben und können die Wechseljahre für sich nützen, wenn sie befähigt sind (oder werden) Veränderungen als Chancen zu begreifen und zu nützen.

© Claudia Busser